[Winter] Spaziergänge 1-8

Moin. Mit Schnee-Bildern habe ich vor knapp 3 Wochen das alte Jahr beendet, nun möchte ich nach meinem Moin twintig-dreeuntwintig wenigstens fotomäßig damit auch beginnen. Ja, Mitte Dezember hatten auch wir hier an der Küste einige Tage Schnee mit bannig Frost und Frau P. musste ihre dicke Winterpudelmütze rausholen 😉

Eine Schneefrau am Strand. Also soll nun niemand mehr behaupten, es gäbe nur Schneemänner 😉

An den Tagen, wenn mittags so ein bisschen die Sonne durchkam, dazu ein klarer Blick bis zum Horizont, dann konnte man es gut aushalten. Was will man im Winter mehr am Meer?

Die Trave in Lübeck war mal wieder vereist, so oft kommt das nicht mehr vor, aber das ist hier dünnes Eis, auf das man sich bekanntermaßen nicht begeben sollte 😉

Lübeck: Wenn man schon mal da ist, ist ein Gang über den Weihnachtsmarkt natürlich obligatorisch. Gefühlt waren nicht so viele Besucher unterwegs wie sonst, also noch 2019. Und die Preise sind inflationsbedingt ordentlich angepasst worden. Wie überall.

Wie sagt man (?): Medienberichte zufolge haben die Besucher diesmal mehr geschaut als gekauft, beim Umsatz sei noch Luft nach oben. Ja, alles nicht schön 😦

Eutin. Abends. Am Schloss. Ich finde so etwas faszinierend und das herzurichten, ist sicher ein nicht geringer Aufwand. Chapeau!

Schluss für heute, mindestens 8 Bilder habe ich noch, evtl. auch 16. Vielleicht klappt’s morgen damit 😉


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Moin. Noch zwölf und Schluss!

1. Kann man ein Jahr besser abschließen, als mit Schnee im Dezember? Ich denke nicht. Dabei sah es vor einigen Tagen noch nicht danach aus, es war zwar ein bisschen weiß, aber sonst nur kalt. Das ergibt dann solche Bilder wie hier der Taschensee bei Frau P. in Scharbeutz-Gronenberg.

2. Als wenn die rund 5.000 Urlaubs- und Ausflugskilometer in diesem Jahr noch nicht ausreichen würden, hat es uns gestern noch einmal kurz entschlossen in den Norden getrieben. Was wir nicht geahnt haben, aber hätten wissen können: Desto näher wir der SH-DK-Grenze kamen, desto weißer wurde es.

3. Weiß. Für meinen Teil muss ich schon in meinen Gedächtnis kramen, vor wieviel Jahren ich so ein Motiv mit einfach nur sauberem und nicht zertrampelten Schnee vor der Linse hatte. Dafür sind wir über die Grenze gefahren 😉

4. Mal ganz ehrlich: Solche Bilder werden doch eher mit Orten in den Bergen verbunden. Nee, det er i Tønder. Und weil wir draußen nicht sitzen konntenwollten 😉 …

5. … gings eins, zwei, drei, Frau P. geht vor, der vierte schließt die Caféen-Dør. Also ich. Und ich empfehle Valnødtærte und einen Varm Kakao mit Fløde dazu. Und keine Angst, trotz 25% Mehrwertsteuer ist das alles noch bezahlbar. Meins hat 71 DKR gekostet, rund 9,50 €uro.

6. Ansonsten ist es wie überall: Es gibt viel Gedöns, hübsch, niedlich allemal, aber eben zu Preisen, bei denen man schnell arm werden kann.

7. Wegen der Kristkirke sind wir zwar nicht so weit gefahren, aber wenn man schon mal da ist … 😉 Nee, irgendwie haben diese alten Gemäuer etwas – also für mich … und zwar fasziniert mich mehr das Geschichtliche, wenn die Steine doch nur aus den Jahren nach 1592 erzählen könnten, als der Zweck, für den sie gebaut wurden.

8. Apropos Geschichte, Nr. 1: So sah’s am Marktplatz mit der Kirke und dem Klostercaféen vor über 100 Jahren aus, eine Zeichnung von 1921.

9. Apropos Geschichte, Nr. 2: „men immer det dages dog paa ny – hevor Hjerterne Morgen venter.“ – aber es gibt immer neue Tage, an denen die Herzen auf morgen warten. Ja. Ganz gewiss. Im Kontext mit den Jahreszahlen muss man wissen, dass die Region Syddanmark zweimal unter deutscher Herrschaft war: Von 1864, als die Preußen kamen, bis 1920, als über die noch heute gültige Grenze abgestimmt wurde – unterbrochen durch die Zeit von 1940 bis 1945, als die Nazis Dänemark besetzt hatten.

10. Der Markedsplads / Marktplatz von Tønder mit der Gamle Apotek / Alten Apotheke …

11. … und die Fußgängerzone im winterlichen Kleid. Ich sag‘ mal so: allein dafür hat sich der Ausflug gelohnt. Allerdings war die Rückfahrt dann ein bisschen anspruchsvoll:
Treffen sich zwei Schneeflocken. Fragt die eine: Wo willst’n hin? Nach Grönland. Warum? Da kann ich lange liegen bleiben. Und du? Ich will nach Schleswig-Holstein. Was willst’n da? Chaos verbreiten 😉

12. Ja, Chaos – um bei diesem Begriff zu bleiben – hatten wir auch in diesem Jahr wieder genug. Leider können wir das Jahr nicht resetten, zurück auf null, und wenn’s ginge, dann wegen der äußeren Umstände liebend gern die letzten drei Jahre. 20, 21, 22, die Zeit, sie eilt im Sauseschritt. Und wir? Wir eilen mit! Bleibt die Hoffnung: Aller schlechten Dinge sind drei. Wenn das stimmt, dann kann das kommende Jahr nur besser werden.

Bis dahin wünsche ich euch eine stressfreie Weihnachtszeit,
kommt gut in das nächste Jahr, wir lesen uns dann wieder!


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Kalenderbilder 2023

Alle Jahre wieder: Es ist geschafft. Mein Kalender für das kommende Jahr ist fertig, ist gedruckt und wartet darauf, verschickt zu werden.

Seit meinem Umzug nach Ostholstein ist das nun die 12. Auflage. Was ursprünglich nur eine Geschenkidee war, um Bilder von meiner Neuen Heimat zu zeigen, hat mittlerweile eine gewisse Erwartungshaltung hervorgerufen: Gibt’s in diesem Jahr wieder einen Kalender? Ok, ja. Das erspart mir die Überlegungen, was schenke ich wem? Die einzige Schwierigkeit bei all dem ist, aus der Vielzahl von Bildern die richtigen für den jeweiligen Monat auszuwählen.

Bisher habe ich mich dabei auf meinen neuen Heimatkreis – alt: Wagrien -> KLICK – beschränkt. Aber nun wurde es uns in Ostholstein zu klein, drum zogen wir in Alt-Dänemark ein (frei nach Gebrüder Blattschuss) 😉

Zur Galerieansicht bitte auf eines der Bilder klicken.

Mit Blick auf den diesjährigen Kalender sehe ich, dass wir heute in drei Wochen schon den 1. Januar schreiben. Mensch, wie die Zeit vergeht. Ich denke, ein- oder zweimal lesen wir uns bis dahin noch. Aber keinen Stress bitte – das sollte ganz besonders in der Weihnachtszeit gelten 😉


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