[Winter] Spaziergänge 17-24

Moin. Das ist mein Meerblick-Fenster-Ersatz. Weil ich keine Wohnung mit Meerblick habe, dient die Webcam vom Bayside-Hotel als Ersatz. So kann ich immer sehen, was unten so los ist. Am 1. Januar morgens war nach der Silvesternacht noch alles ruhig. Ich hab‘ schon überlegt, ob ich mir nicht einen großen Monitor an die Wand hänge, einen Fensterrahmen darum bastele … 😉

Na ja, fernsehen ist das Eine, nah dran dann doch etwas Anderes. Bestenfalls natürlich in den Stunden, wo die Dusche von oben abgestellt war.

Fernsehen der anderen Art. Wenn man damit in die Zukunft blicken könnte, würde ich den €uro für den Fernseher gerne zahlen. Zumal der €uro so wie so immer mehr an Wert verliert. Aber so: Nö! Außerdem habe ich keinen €uro 😉 Die zwei dunklen Punkte im Wasser sind übrigens Angler. Nun ja, wem’s Spaß macht.

Wenn die dann müssen müssen, kann der eine rechts, der andere links gehen. Falls im Winter geöffnet ist. Sonst bleibt die Qual und nur die Wahl zwischen Busch und … – ok, lassen wir das 😉

Hier noch Bilder von vor Weihnachten: Spaziergang im Niendorfer Hafen, immer wieder gerne, und …

… in Lübeck an der Trave vis-a-vis den Media Docks, rechts im Gebäude sitzt der NDR, Studio Lübeck. Es gibt schlimmere Arbeitsplätze 😉

Und überhaupt: Es kann nicht immer die Sonne scheinen. Täte sie es, wäre es uns auch nicht recht. Und auf Dauer zu warm. Also erfreuen wir uns auch an den Wolken und nehmen jeden Tropfen Regen mit, damit uns unser Grundwasser erhalten bleibe. Das wird nämlich weniger so wie die Wärmegrade mehr werden. Isso. Leider.

Am Ende meiner Spaziergänge-Tour noch eine Spielerei: Original und Fälschung im Spiegel. Auch in diesem Jahr wird es nicht einfach sein, das Wahre vom Falschen zu unterscheiden.

Und last but not least, quasi als Zugabe: So sieht’s gerade – gg. 10 Uhr – unten aus. Mann könnte ja wieder einen Gang machen 😉


061 [Inhaltsverzeichnis]

Strandspaziergang

Gestern. Scharbeutz. Frische Brise aus dem Osten. Gefühlt war’s so bannig koolt. Besonders im Schatten. Aber in der Sonne …

… war’s angenehmer. Also dort, wo die Sonne hinkam. Licht & Schatten …

… im Wechsel. Die leichte Bild-Unschärfe liegt wohl a) am Wind und b) an den zittrig-kalten Fingern 😉

Was will Mann mehr am Meer? Bei diesem blauen Himmel!

Und mit der prallen Sonne im Rücken wird’s noch angenehmer 😉 Übrigens: Diese Schilder mit der Aufschrift Nur wenige Schritte für den Dünenschutz sind hier aus gutem Grund angebracht. Leider halten sich viele Touris nicht daran.

Heute Morgen sieht’s so aus: Webcam vom Bayside Hotel. Weil ich aus meiner Bude keinen Seeblick habe, muss diese Kamera herhalten. So weiß ich immer, wie’s am Strand so aussieht 😉


049 [Inhaltsverzeichnis]

Der wärmste Zeitumstellungsoktobersonntag ever

Ist es bei euch auch so warm wie bei uns? frage mich gestern meine Karlsruhe-Freundin am Telefon. Wir haben hier fast 25 Grad und sitzen im T-Shirt im Garten. Nee, aber rund 20 hatten wir bei uns an der Lübecker Bucht auch. Gestern hatte ich das gleiche Bild von morgens um 9 Uhr gezeigt, da waren es schon 12, und das hat wohl viele zu einem Ausflug zu uns an die Ostsee animiert – Scharbeutz war gut besucht. Gestern Abend habe ich dann gehört, dass dieser 30. Oktober vielerorts der wärmste Zeitumstellungs-Sonntag ever war und der Oktober 2022 insgesamt, neben dem Oktober 2001, der wärmste seit jeher ist. Und viel zu trocken! Der Klimawandel lässt grüßen.

Ab dem späten Vormittag waren unsere beiden Bundesstraßen wieder voll. Auto an Auto. So wie hier auf der B76 bei mir in Scharbeutz, auf der B432 an Gronenberg (Frau P.) vorbei sah es nicht anders aus.

Essen wir erst, oder machen wir erst einen Gang? Eine gewichtige Frage! Sich nach dem Essen bewegen oder sich für die Bewegung mit einem Essen belohnen? Wir haben uns für so rum entschieden und wenn unsere Mittagsmahlzeit nicht schon vorbereitet gewesen wäre … 😉

In Haffkrug war auf alle Fälle gut was los. Wobei: Weil es hier in der Nähe der – ehemaligen – Seebrücke keinen Großraumparkplatz gibt, ist es auch nicht ganz so überlaufen wie im benachbarten Scharbeutz. Zum Glück kennen wir in Haffkrug ein, zwei Ecken, wo man meist noch einen Parkplatz in Strandnähe findet. Aber pssst, die verraten wir nicht 😉

Apropos Seebrücke: Hier links im Bild-Hintergrund sollte jetzt eigentlich eine neue entstehen, nachdem die alte vor einem Jahr abgerissen wurde – gleichsam oben im Webcam-Bild unten links. Uneigentlich haben sich mittlerweile die Baukosten quasi verdoppelt und nun weiß man nicht, wo das fehlende Geld herkommen soll. (Siehe Am Ende).

Das war’s mit unserem Vor-dem-Mittagsessen-Spaziergang. Der Hunger treibt uns nachhause. In diesem Fall Gronenberg-Zuhause, weil da steht das Essen.

Nach dem Essen-Ausblick. Gronenberg, der kleine Park neben der Wohnanlage von Frau P.: Vom Mittagstisch bis hier sind es Luftlinie Pi mal Daumen 50 Meter, von hier bis zur Ostsee rund zweieinhalb Kilometer.

Die Häuser von Haffkrug kann man nur erahnen und die irgendwo dazwischen liegende Autobahn hört man nur bei Ostwind. Ich sag’s mal so: Ein Seeblick der besonderen Art 😉 Das noch, ein Fundstück gestern, ich find’s einfach nur niedlich: Brösels – Das muss kesseln !!! – Werner auf dem Gepäckträger einer Harley. Das is aba keiiin Oginool-Zubehörsteil 😉

Am Ende: Die Gemeindevertreter von Scharbeutz hatten in ihrer Weisheit beschlossen, die beiden in die Jahre gekommenen und mit dem Charme der 70ger ausgestatteten Seebrücken der Gemeinde, die in Scharbeutz und die in Haffkrug, zurück zu bauen und durch Neubauten zu ersetzen. Kosten insgesamt rund 19 Mio. €uro. Davon hatte das Land SH eine Förderung von knapp 9 Mio. €uro zugesagt. Ergo Pi mal Daumen 10 Mio. €uro für die Gemeinde. Dachte man und so plante man. Der Abriss beider Seebrücken ist mittlerweile erfolgt und in diesem Herbst sollte es mit den Bauarbeiten losgehen. Doch Pustekuchen: Durch die krisenbedingte Kostenexplosion hat sich der Preis auf knapp 38 Mio. €uro quasi verdoppelt. Solange die Finanzierbarkeit der Projekte nicht geklärt ist, passiert erstmal nix. Dabei hoffen die Gemeindevertreter jetzt auf das Land, denn aus dem Gemeindesäckel dürfte die Differenz nicht zu finanzieren sein. Erste Vorschläge werden laut, nur eine neue Seebrücke zu bauen. Wir werden sehen.


040 [Inhaltsverzeichnis]